Familienbad „Platsch“ sichern: Schwimmunterricht, Gesundheit und Nachhaltigkeit im Fokus

Freigericht. Die Diskussion um das jährliche Defizit des Freizeit- und Familienbads „Platsch“ ist nicht neu. Dennoch stellen die GRÜNEN Freigericht klar: Der Erhalt des Bades ist für sie unverzichtbar.

Schwimmunterricht sichert Leben und Bildung

„Die Kopernikusschule mit fast 2.500 Schülerinnen und Schülern ist Deutschlands größte allgemeinbildende Schule“, betont Annette Kress (GRÜNE). „Gleichzeitig gehört Ertrinken zu den häufigsten unfallbedingten Todesursachen bei Kindern und Jugendlichen. Ohne unser Hallenbad „Platsch“ ist ein ausreichender Schwimmunterricht kaum sicherzustellen.“

Eine Ausweichlösung in benachbarte Bäder sei realistisch nicht umsetzbar. Nach der Schließung des Hallenbads in Erlensee seien die Besucherzahlen im „Platsch“ deutlich gestiegen. Bereits heute stößt das Familienbad an einzelnen Tagen an seine Kapazitätsgrenzen.

Gesundheitsstandort mit Sauna und Außenbereich

Doch das Freizeit- und Familienbad ist weit mehr als ein Ort für den Schulunterricht. Es leistet einen wichtigen Beitrag zur Gesundheitsförderung der gesamten Bevölkerung. Neben dem Badebetrieb verfügt das „Platsch“ auch über eine attraktive Saunalandschaft mit Außenbereich, die zusätzliche Möglichkeiten zur Entspannung und Prävention bietet und das Bad als ganzjährigen Gesundheitsstandort stärkt.

Besonders erfreulich ist die positive Entwicklung des Kursangebots in den vergangenen Jahren. So sind etwa die Aquafitness-Kurse verschiedener Anbieter regelmäßig ausgebucht. Die GRÜNEN sprechen sich daher ausdrücklich für einen weiteren Ausbau des Angebots aus.

Bereits 2012 setzten sich die GRÜNEN Freigericht intensiv für den Erhalt des Hallenbads ein. Nachdem sich der Kreis aus dem gemeinsamen Betrieb zurückgezogen und drei Millionen Euro für eine Übergangslösung bereitgestellt hatte, sollten diese Mittel in die Sanierung fließen. Die GRÜNEN kritisierten damals Fehlplanungen, da die vorgesehenen Maßnahmen keine nennenswerten Energieeinsparungen vorsahen.

Nachhaltige Investitionen zahlen sich aus

Auf Initiative der GRÜNEN hat man sich seinerzeit vom ersten Planer getrennt und es wurde vor Beginn der Sanierung ein unabhängiges Energiegutachten beauftragt. Dieses zeigte wirtschaftlich und ökologisch sinnvolle Alternativen auf, die in der Folge umgesetzt wurden. Investitionen in ein Blockheizkraftwerk sowie in moderne Heiz- und Lüftungstechnik führten zu erheblichen Einsparungen bei den Betriebskosten. In den vergangenen Jahren kamen weitere Maßnahmen an der Gebäudehülle, einschließlich der Erneuerung der Fensterfassaden, hinzu.

Betriebskosten senken, Zukunft sichern

„Wir müssen das Hallenbad dringend erhalten“, erklärt Holger Marquardt (GRÜNE). „Dafür ist es entscheidend, die Betriebskosten so niedrig wie möglich zu halten. Während Einsparungen beim Personal kaum möglich sind, müssen wir konsequent alle Potenziale bei den Energiekosten ausschöpfen, moderne Technik einsetzen und verfügbare Förderprogramme konsequent nutzen.“

Erhalt des Bades ist unverzichtbar

Für die GRÜNEN Freigericht steht fest: Das Freizeit- und Familienbad „Platsch“ ist eine Investition in Sicherheit, Bildung, Gesundheit und nachhaltige Infrastruktur – und damit in die Zukunft Freigerichts.

Grüne Politik für Freigericht

Die GRÜNEN Freigericht setzen sich ein für eine nachhaltige Klima- und Umweltpolitik, den Schutz der Biodiversität und soziale Gerechtigkeit. Für ein lebens- und liebenswertes Freigericht engagieren wir uns für mehr Leben vor Ort, mehr Kitaplätze, mehr erneuerbare Energien, mehr Wohnraum und eine nachhaltige Mobilität.

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