Gleichberechtigung ist kein Selbstläufer

Gleichberechtigung ist kein Selbstläufer: GRÜNE Freigericht fordern strukturelle Veränderungen zum Weltfrauentag

Anlässlich des internationalen Weltfrauentages ziehen die GRÜNEN in Freigericht Bilanz. Während die Partei intern mit einer Vorzeigequote glänzt, sieht sie in der gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Realität – von der Lohnlücke bis zur medizinischen Unterversorgung – weiterhin massiven Handlungsbedarf.

Vorbildfunktion in der Kommunalpolitik

Die GRÜNEN in Freigericht gehen mit gutem Beispiel voran. „Gleichberechtigung beginnt vor der eigenen Haustür“, so Dr. Johanna Lomax, Listenplatz 1 der GRÜNEN Freigericht. Mit Stolz verweisen die Freigerichter GRÜNEN darauf, dass sie die Partei mit der höchsten Frauenquote in der Gemeinde sind – sowohl innerhalb der Parteistruktur als auch auf der Wahlliste für die kommende Kommunalwahl 2026. Damit stellen sie sicher, dass weibliche Perspektiven dort vertreten sind, wo Entscheidungen für die Bürgerinnen und Bürger getroffen werden.

Lohnlücke und die Unsichtbarkeit der Care-Arbeit

Trotz politischer Erfolge bleibt die wirtschaftliche Gleichstellung ein ungelöstes Problem. Noch immer verdienen Frauen in Deutschland in der Regel weniger als ihre männlichen Kollegen. Ein wesentlicher Grund hierfür ist die ungleiche Verteilung der unbezahlten Care-Arbeit. Kindererziehung und die Pflege von Angehörigen lasten weiterhin primär auf den Schultern von Frauen, finden jedoch gesellschaftlich und finanziell kaum Anerkennung.

Diese Schieflage führt direkt in den sogenannten „Gender Pension Gap“: Wer jahrelang unbezahlte Care-Arbeit leistet, wird im Alter mit deutlich geringeren Renten bestraft. Die GRÜNEN fordern hier eine konsequente Aufwertung dieser Tätigkeiten und eine Absicherung, die Altersarmut bei Frauen verhindert. Auch darf es keine Ausnahme mehr sein, dass Väter sich um Kinder auch neben der Arbeit kümmern. „Wir müssen hier weg von der klassischen konservativen Rollenverteilung hin zu einer wirklichen gleichberechtigten Aufteilung und Vereinbarkeit von Privatleben inkl. Kindererziehung und Haushalt und Beruf.

Es kann nicht sein, dass es im Jahr 2026 noch immer als Ausnahme gesehen wird, dass Väter sich ausnahmsweise um die Kinderbetreuung kümmern, damit die Mutter einen Termin wahrnehmen kann, sondern es sollte der Standard sein, dass beide Partner sich um Karriere und Beruf kümmern können. Wir möchten hier auch in unserer Gemeinde darauf hinwirken, dass dies ermöglicht wird“, so Alexander Breitkreutz, Listenplatz 6 der GRÜNEN Freigericht.

Väter in der Pflicht – Arbeitgeber in der Verantwortung

Ein Schlüssel zur echten Gleichberechtigung liegt in der Einbindung der Väter. Eine gleichgestellte Kinderbetreuung scheitert oft an veralteten Strukturen in der Arbeitswelt. Zwar haben Väter gesetzlich das Recht auf Elternzeit, doch die Realität in vielen Unternehmen sieht anders aus.

„Väter bekommen oft subtil, aber deutlich signalisiert, dass lange oder flexible Elternzeiten nicht erwünscht sind“, kritisieren die Freigerichter GRÜNEN. Es brauche hier einen Kulturwandel bei den Arbeitgebern sowie flexiblere Modelle, damit Väter ihre Rolle in der Familie ohne Angst vor beruflichen Nachteilen wahrnehmen können. Nur so kann die Last der Familienarbeit fair geteilt werden.

Gefährliche Lücken in der Medizin

Ein bisher oft unterschätztes Thema ist der „Gender Data Gap“ in der Medizin. Frauen und ihre spezifischen körperlichen Voraussetzungen sind in der medizinischen Forschung und in klinischen Studien noch immer unterrepräsentiert. Dies führt dazu, dass Diagnosen später gestellt oder Medikamente falsch dosiert werden. Die GRÜNEN  setzen sich dafür ein, dass die geschlechterspezifische Medizin endlich zum Standard wird, um die Gesundheit von Frauen nicht länger zu gefährden.

Schritt für Schritt zu echter Parität

„Wir sehen, dass in Deutschland noch sehr viel Arbeit vor uns liegt“, resümiert Janina Wegmann, Listenplatz 9 von den GRÜNEN Freigericht. „Die Lücken bei der Bezahlung, der Rente und der medizinischen Versorgung sind teilweise noch gravierend. Wir sind entschlossen uns dafür einzusetzen, dass diese Lücken Schritt für Schritt geschlossen werden – für eine Gesellschaft, in der das Geschlecht nicht mehr über die Chancen im Leben entscheidet.“

Grüne Politik für Freigericht

Die GRÜNEN Freigericht setzen sich ein für eine nachhaltige Klima- und Umweltpolitik, den Schutz der Biodiversität und soziale Gerechtigkeit. Für ein lebens- und liebenswertes Freigericht engagieren wir uns für mehr Leben vor Ort, mehr Kitaplätze, mehr erneuerbare Energien, mehr Wohnraum und eine nachhaltige Mobilität.

GEMEINSAM GEHT’S.

Deshalb am 15. März GRÜN wählen. Weitere Informationen zu unseren Themen finden Sie unter https://gruene-freigericht.de oder auf Instagram @gruene_freigericht.