Verantwortungsvolle Umsetzung entscheidend

Musikzentrum kann Chance für die Region sein – Finanzierung muss fair geregelt werden

Die Idee eines Musikzentrums im Main-Kinzig-Kreis wird von den Grünen Freigericht grundsätzlich positiv bewertet. Ein solches Zentrum könnte die kulturelle Infrastruktur stärken und vielen Musikvereinen, Chören und Ensembles bessere Möglichkeiten für Proben und Veranstaltungen bieten.

„Freigericht und der Main-Kinzig-Kreis haben eine lebendige Musik- und Vereinslandschaft. Ein zentraler Ort für musikalische Bildung und Kultur kann ein echter Gewinn für die Region sein“, erklärt Dr. Johanna Lomax, Listenplatz 1 der GRÜNEN Freigericht.

Verantwortungsvolle Umsetzung entscheidend

Gleichzeitig machen die Grünen deutlich, dass ein Projekt dieser Größenordnung nur dann verantwortungsvoll umgesetzt werden kann, wenn die finanziellen Auswirkungen für die Gemeinde genau geprüft werden. Nach den bisherigen Überlegungen soll die Finanzierung zwischen dem Main-Kinzig-Kreis, dem Land Hessen und der Gemeinde Freigericht zu jeweils einem Drittel aufgeteilt werden.

„Wenn eine Drittel-Finanzierung vorgesehen ist, würde auch auf die Gemeinde Freigericht ein erheblicher Anteil entfallen. Angesichts der ohnehin angespannten kommunalen Haushaltslage muss deshalb sichergestellt werden, dass die Belastung für unsere Gemeinde möglichst gering bleibt, sprich sich für dieses wichtige Projekt auf die Bereitstellung des Grundstücks beschränkt“, so Alexander Breitkreutz, Listenplatz 6 der GRÜNEN Freigericht.

Erarbeitung eines Konzepts für langfristiges Betreiben des Musikzentrums

Aus Sicht der Grünen ist neben den Baukosten auch die Frage der späteren Betriebskosten entscheidend. Kultur- und Veranstaltungsgebäude verursachen dauerhaft Ausgaben für Personal, Energie und Instandhaltung. Deshalb müsse frühzeitig ein tragfähiges Konzept für Nutzung und Finanzierung entwickelt werden.

„Ein solches Zentrum darf nicht dazu führen, dass die Gemeinde über viele Jahre hohe laufende Zuschüsse leisten muss. Ziel muss sein, dass der Betrieb durch eine gute Auslastung, Kooperationen mit Vereinen, deren Fördervereinen und kulturellen Einrichtungen, sowie durch Förderprogramme möglichst weitgehend getragen werden kann“, betont Annette Kress, Listenplatz 3 der GRÜNEN Freigericht.

Weitere Belastungen für die Gemeinde vermeiden

Zugleich verweisen die Grünen darauf, dass für sie eine weitere Belastung der Bürgerinnen und Bürger vermieden werden muss. „Für uns ist klar: Eine Erhöhung der Grundsteuer wollen und müssen wir unbedingt verhindern. Gerade deshalb müssen Investitionen sorgfältig abgewogen und solide finanziert werden“, erklären die Grünen. Auch im kommunalen Wahlprogramm betonen die Grünen Freigericht, dass nachhaltige Investitionen langfristig dazu beitragen sollen, die Gemeindefinanzen zu stabilisieren und zusätzliche Belastungen für die Bürgerinnen und Bürger zu vermeiden.

Die Grünen Freigericht wollen sich deshalb konstruktiv in die weitere Diskussion einbringen. Für sie steht fest: Kulturförderung ist wichtig – sie muss jedoch finanziell verantwortungsvoll gestaltet werden.

„Wenn es gelingt, eine faire Finanzierung zwischen Kreis, Land und Gemeinde zu erreichen und gleichzeitig ein tragfähiges Betriebskonzept zu entwickeln, kann ein Musikzentrum eine große Bereicherung für die Region sein. Voraussetzung ist jedoch, dass die Gemeinde Freigericht dadurch nicht dauerhaft finanziell überfordert wird.“, so Alexander Breitkreutz abschließend.

Grüne Politik für Freigericht

Die GRÜNEN Freigericht setzen sich ein für eine nachhaltige Klima- und Umweltpolitik, den Schutz der Biodiversität und soziale Gerechtigkeit. Für ein lebens- und liebenswertes Freigericht engagieren wir uns für mehr Leben vor Ort, mehr Kitaplätze, mehr erneuerbare Energien, mehr Wohnraum und eine nachhaltige Mobilität.

GEMEINSAM GEHT’S.

Deshalb am 15. März GRÜN wählen. Weitere Informationen zu unseren Themen finden Sie unter https://gruene-freigericht.de oder auf Instagram @gruene_freigericht.